"Wunschbilder und Toleranz"

Aktuelle Ausstellung der Künstlerin Kirsten Klöckner im APROTO Aktionshaus

Kirsten Klöckner mit Wunschbildern

Nachdem der Verein APROTO – Aktionen und Projekte pro Toleranz – in den vergangenen Monaten nicht nur immer wieder mit seiner Arbeit für die Integration von Flüchtlingen auf sich aufmerksam gemacht hat, sondern auch mit aktuellen Veranstaltungen und prominenten Gästen, weht jetzt Hauptstadt-Flair durch den Ortsteil Hörpel in der Gemeinde Bispingen. Im APROTO Aktionshaus ist aktuell eine Ausstellung mit über 100 Werken der Künstlerin Kirsten Klöckner eröffnet, die teilweise auch schon in der Akademie der Künste in Berlin und bundesweit in großen Galerien zu sehen waren.

 

Erstmals zeigt Kirsten Klöckner im Rahmen einer Ausstellung auch eine größere Auswahl ihres "Wunschbilder-Programms", bei dem sie Wünsche ihrer Mitmenschen humorvoll und auch ironisch zu Aquarellen verwandelt und ihnen damit eine neue inhaltliche Dimension gibt. Egal, ob „Happy End“, „Anerkennung“, „Ein Sportwagen“ oder „Sanfter Tod“ - die Berliner Künstlerin interpretiert die Wünsche fantasievoll und gibt ihnen einen weiteren Inhalt, über den es immer lohnt, nachzudenken.

 

Auf Anregung von APROTO haben nun auch prominente Persönlichkeiten der Künstlerin ihre Wünsche anvertraut. So zum Beispiel Lars Klingbeil, Bundestagsabgeordenter für den Heidekreis. „Haltung“ sei ein Wert, der ihm besonders wichtig ist, sagte er der Künstlerin, persönlich und politisch. Dieses Aquarell ist im APROTO Aktionshaus ebenso zu sehen, wie der Wunsch „Zuversicht“ von SPD-Generalsekretärin Katarina Barley, die Max-Fabian Wolff-Jürgens von APROTO gerade einen Besuch in Hörpel angekündigt hat.

 

Für Kultmoderator Carlo von Tiedemann, hat Kirsten Klöckner „Glück“ in ein Aquarell umgesetzt. „Das war ja fast noch schwieriger als den Weltfrieden zu malen“, sagt sie lachend. Auch ein Wunsch von Micaela Schäfer ist in der Ausstellung zu sehen. Gerade haben sich die beiden getroffen, über Kindheit, Kunst, Beruf und Leidenschaften gesprochen und das Nackt-Modell war absolut begeistert von der fröhlichen und strahlenden Interpretation ihres Wunsches.

 

Gespannt sein dürfen Besucher auch auf ein Aquarell, das Kirsten Klöckner für den langjährigen Hauptpastor des Hamburger Michels, Helge Adolphsen, gemalt hat, und das ihr, wie sie sagt, mehrere schlaflose Nächte bereitet habe. Sein Wunsch lautete: „Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden."

 

Zumindest mit der künstlerischen Überhöhung des Wunsches von Fußballfan Max-Fabian Wolff-Jürgens hatte Kirsten Klöckner weniger Probleme („Mehr Tore für den HSV“), eine Garantie, dass er in Erfüllung gehen werde, lehne sie aber bei der jetzigen Spielstärke des Vereins ab, sagt sie schmunzelnd.

 

Auch für APROTO ist ein Aquarell entstanden und zwar mit dem Titel "Toleranz-Virus", also der Wunsch, Toleranz möge sich insbesondere in schwierigen gesellschaftlichen und politischen Zeiten wie durch ein Virus verbreiten. Dieses "Toleranz-Virus" wurde in einer kleinen, limitierten Auflage hochwertig gedruckt, und APROTO hat mit diesem handsignierten Aquarell erstmals im Rahmen der Vernissage Menschen ausgezeichnet und gewürdigt, die sich im Sinne von und auch gemeinsam mit APROTO auf besondere Art und Weise für ein tolerantes Miteinander einsetzen. Die ersten Auszeichnungen gingen an die "Dandys", legendäre Beat-Weltmeister von 1967 und heute Themen-Band, und an Kultmoderator Carlo von Tiedemann.

 

Die Ausstellung ist für Einzelbesucher und Gruppen täglich nach telefonischer Anmeldung geöffnet:
05194 / 9749 853 oder 0170 / 69 39 49 0

Zur Anfahrt
 

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APROTO - Aktionen und Projekte pro Toleranz