Über den Initiator von APROTO
Max-Fabian Wolff-Jürgens

Balanceact in Warschau zur Fußball-Europameisterschaft in Polen 2012
Gespräch mit Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments, im Jahr 2013
"Wetten, dass...?"-Auftritt gemeinsam mit Spielern von Energie Cottbus 2012
Jungwähler-Mobilisierung mit Ralf Stegner und Ingo Appelt 2013
"Stimmen des Nordens"-Pressekonferenz im Spätsommer 2015
Im Gespräch mit Ministerpräsident Stephan Weil im Frühjahr 2016

Max-Fabian Wolff-Jürgen, 21, geboren in Mölln, wuchs ins Schleswig-Holstein auf und lebte von 2002 bis 2009 mit seiner Familie in den USA, danach in Berlin und Brandenburg und seit Sommer 2015 in der Gemeinde Bispingen / Niedersachsen. Er ist seit 2014 Schauspielschüler an der Schule für Schauspiel Hamburg.

 

Einen ersten Fernsehauftritt hatte er mit seinem Balanciertalent, das er bis heute für sein Engagement einsetzt, 2011 bei „Wetten, dass...?“. Anstatt Freunde zu grüßen, sprach er den amerikanischen Botschafter an und bat ihn um Kontaktaufnahme.

Die dadurch ausgelösten Pressereaktionen ermutigten ihn in der Folge, seine öffentlichen Auftritte auch zu nutzen, um Position zu beziehen für wichtige gesellschaftspolitische Anliegen. 2012 gründete Max-Fabian die Initiative „Jung gegen Rechts“ gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit (Jung-gegen-Rechts.de) und im gleichen Jahr wurde der Trägerverein APROTO e.V. - Aktionen und Projekte pro Toleranz – ins Leben gerufen (APROTO.de), der sich intensiv um die Förderung von Toleranz, Demokratieverständnis und Geschichtsbewusstsein kümmert.

 

Innerhalb kurzer Zeit fanden seine Aktionen, mit denen er insbesondere junge Menschen ansprechen will, erstaunlich viel Beachtung.

 

So initiierte Max-Fabian beispielsweise anlässlich der Fußball-Europameisterschaft 2012, unterstützt auch vom DFB, eine Reise von “Jung gegen Rechts” nach Polen. Neben den Länderspielen und Public Viewings wurden die Holocaust-Gedenkstätten in Oświęcim, Warschau, Krakau und Łódź besucht. Es sollte ein Signal dafür gesetzt werden, dass Fußballbegeisterung einerseits und andererseits die Auseinandersetzung und Beschäftigung mit der deutschen Vergangenheit, mit Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und anderen 'schwierigen' Themen miteinander in Einklang zu bringen sind. Die Bilder, auf denen Max-Fabian die Flagge von "Jung gegen Rechts" auch vor dem Warschauer Stadion balancierte, wurden sogar im polnischen Fernsehen gezeigt.

 

Ermuntert von der Resonanz stellte Max-Fabian eine eigene kleine Fußball-Mannschaft mit dem augenzwinkernden Namen "1. FC Absturz" zusammen, die zunächst auf Turnieren gegen rechtes Gedankengut und für ein tolerantes Miteinander zu spielen begann, aber auch eigene Wettbewerbe durchführte.

 

Folgerichtig stand Fußball bei Max-Fabians zweitem "Wetten, dass...?"-Auftritt im Vordergrund. Für seine Wette balancierte er eine Sportstudio-Torwand auf seinem Kinn, während Profi-Spieler von Energie Cottbus dreimal oben, dreimal unten treffen mussten. Der letzte Treffer fehlte, aber die Balance hielt bis zum Schluss, und im Gespräch mit Markus Lanz konnte Max-Fabian die Anliegen von "Jung gegen Rechts" thematisieren.

 

Vor der Bundestagswahl im Jahr 2013 gab es, ausgelöst durch Berichte über geringes Wahlinteresse, erste Aktivitäten zur Jungwähler-Mobilisierung, Nachdem Max-Fabian die Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch mit Martin Schulz hatte, dem nicht nur sein politisches Bewusstsein, sondern auch sein Balancetalent gefiel, nutzte Max-Fabian das Gespräch mit dem Präsidenten des Europäischen Parlaments dazu, über die Medien und einzelne Vor-Ort-Aktionen Jungwähler anzusprechen und zu mobilisieren: "Jede Stimme für eine demokratische Partei ist eine Stimme gegen Intoleranz und Rechtspopulismus." In diesem Sinne hatte er u.a. auch einen gemeinsamen Auftritt mit Ralf Stegner und dem Kabarettisten Ingo Appelt.

 

Im Sommer 2015 rief er gemeinsam mit Carlo von Tiedemann die Initiative "Stimmen des Nordens" ins Leben und konnte innerhalb kurzer Zeit mittlerweile über 100 Prominente aus Kultur, Gesellschaft und Politik gewinnen, die in Video-Botschaften Position beziehen gegen Fremdenhass und Rechtspopulismus.

 

Mit dem Verein APROTO engagiert sich Max-Fabian in unterschiedlichen Projekten mit Asylbewerbern unter dem Motto "Fremde werden Freunde" für Spracherwerb durch Kommunikation im sozialen Kontext.

 

Max-Fabian wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem "Deutschen Sozial-Oskar 2015" in Silber. Aktuell ist er für den Jugenddemokratiepreis der Bundeszentrale für politische Bildung sowie für den Deutschen Engagementpreis, nominiert, der u.a. vom Bundesfamilienministerium gefördert wird.

 

So könnt ihr mit Max-Fabian Kontakt aufnehmen:
Telefonisch: 05194 / 9749 853
E-Mail: Max-Fabian@APROTO.de

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APROTO - Aktionen und Projekte pro Toleranz